News

Joseph Binder Award 2010
Braukunst Edition »Heima(r)t«
nominiert

07 2010 — 

Der Beitrag der Klasse Kartak zur Stiegl Braukunst Edition »Heima(r)t« (s. Projects) ist für den Joseph Binder Award 2010 nominiert.
Aus insgesamt rund 460 Einreichungen aus 16 Ländern hat die international besetzte Jury 63 Beiträge in die Shortlist aufgenommen; 24 davon werden mit einer Trophy in Gold, Silber oder Bronze prämiert, die übrigen erhalten eine Auszeichnung. Die ausgewählten Arbeiten werden im Rahmen der Preisgala des jährlich von Design Austria ausgeschriebenen Wettbewerbs und in einem Katalog präsentiert. Um es für alle Beteiligten spannend zu machen, wird allerdings erst bei der Preisverleihung im Herbst bekannt gegeben, ob die sechs Sujets mit einem Hauptpreis ausgezeichnet wurden.

Braukunst Edition »Heima(r)t«
nominated for Joseph Binder Award 2010

The contribution of Oliver Kartak’s class to the Stiegl Braukunst Edition »Heima(r)t« (see Projects) has been nominated for the Joseph Binder Award 2010. The international jury has short-listed 63 contributions out of a total of about 460 submissions from 16 countries; 24 projects will win a trophy in gold, silver or bronze, the others will receive an award. The chosen projects will be presented at the award gala for the contest which is organised annually by Design Austria and will be included in a catalogue. In order to make it even more interesting for all participants, it will not be disclosed until the award ceremony in autumn whether or not the six themes have won a main award.

Internationale Poster Biennale Warschau:
Zweifache Nominierung

04 2010 — 

Unter 3.500 Einreichungen fiel die Wahl der international besetzten Jury der Warschauer Poster Biennale auf zwei Plakate der Klasse Kartak: Das Vortragsplakat Susanne Dechant von Laurenz Feinig und Katarina Soskic und das Poster Show 09 von Gudrun Olsen konnten sich für die Ausstellung im Postermuseum Wilanow und damit für das Rennen um den ersten Preis qualifizieren. Alle nominierten Plakate sind von 5.Juni bis 31.August im Postermuseum Wilanow zu sehen, ein Katalog erscheint begleitend zur Ausstellung.

Out of 3.500 submissions for the Warsaw International Poster Biennale two posters from the Kartak Class were chosen by the international jury:
The poster for the lecture of Susanne Dechant by Laurenz Feinig and Katarina Soskic and the Show 09 poster by Gudrun Olsen will take part in the compet-itive exhibition and race for the first price of the International Biennale. All selected posters will be on show from June 5th until August 31st 2010 at the Postermuseum Wilanow.

http://www.postermuseum.pl

Agnes Steiners »Grafische Revue« unter 100 besten Plakate 2009

03 2010 — 

Beim jährlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgerufenen Wettbewerb »100 beste Plakate«, wurde auch heuer wieder
eine Arbeit aus der Klasse Kartak prämiert. Agnes Steiners Plakat »Grafische Revue«, das zur Ankündigung des gleichnamigen Vortrags des Grafischen Büros an der Angewandten entstand, wurde von der Jury bei 1.600 eingereichten Plakaten unter die 100 Besten gewählt. Unter den Wettbewerbsgewinnern sind dieses Jahr 65 mal Deutschland, 31 mal Schweiz und vier mal Österreich vertreten. Die Wanderausstellung der prämierten Plakate wird in Wien von 24.November 2010 bis 11.Jänner 2011 im Museum für angewandte Kunst zu sehen sein.

Agnes Steiners «Grafische Revue« among 100 best posters 2009

In the annual competition »100 Best Posters« a poster from the Kartak class again came out on top as one of four Austrian winning contributions among 1.600 submitted posters from Germany, Austria and Switzerland . Agnes Steiners poster, which was designed for the lecture »Grafische Revue« by Grafisches Büro at the University of Applied Arts, was chosen together with 65 German, 32 Swiss and 3 Austrian winners. The traveling exhibition of the winning posters stops by in the MAK Vienna from Nov 24th, 2010 until Jan 11th, 2011.

www.100-beste-plakate.de

Students

→ Skill Filter

Die Klasse für Grafik Design bietet ein vielfältiges interdisziplinäres Ausbildungsprogramm und vermittelt konzeptionelle, gestalterische und technische Fähigkeiten auf internationalem Niveau. Nach Klick auf eine oder mehrere Kategorien werden Ihnen sofort die richtigen AnsprechpartnerInnen aus dem Talente-Pool der Klasse angezeigt.

Projects

Branding Meaning

07 2010 — 

»We are shopping for meaning. Not for brands.« lautete
die Prämisse, unter der sich die Klasse der Konzeption und Entwicklung visionär gesellschaftsrelevanter Brand-Ideen widmete. In drei Projektphasen entstanden sechs Projekte, die neben den Ansprüchen Nachhaltigkeit, Gemeinnützigkeit und gesellschaftliche Relevanz auch die Kriterien Innovation und herausragende Gestaltung erfüllen. Die beteiligten StudentInnen-Teams spannten thematisch den Bogen von hipper alltagstauglicher Schutzkleidung gegen Strahlung, nachhaltig modularem Lebensmittel-Packaging, einer Community basierten Plattform für Wissensaustausch, einem Spenden lukrierenden Wuzzler zu Wiener Wasser und Wundern im öffentlichen Raum. Jede der drei Projektphasen schloss mit der Präsentation vor einem Review Board aus externen ExpertInnen sowie Lehrenden der Angewandten ab. Zu den Gästen zählten ua. Matthias Dusini (Stadtzeitung Falter), Walter Puschacher (DMC München) und Helmut Leder, Professor für Allgemeine Psychologie an der Universität Wien.

»We are shopping for meaning. Not for brands.« This is the slogan under which the class created and developed visionary and socially relevant brand ideas. Six projects that were not only sustainable, non-commercial and socially relevant but also met the requirements of innovation and extraordinary design were created in three project phases. The participating student teams covered themes ranging from stylish radiation protection clothing for everyday use, sustainable modular food packaging or a community- based platform for knowledge exchange to a football table that collects donations as well as Viennese water and miracles in the public sphere. Each of the three project phases closed with a presentation before a review board consisting of external experts and teaching staff of the University of Applied Arts. Guest panellists for instance included Matthias Dusini (of the city newspaper Falter), Walter Puschacher (of DMC, Munich) and Helmut Leder, Professor for General Psychology at the University of Vienna.

Branding Meaning
Präsentationen

07 2010 — 

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    The Essence 2010
    Ausstellung

    07 2010 — 

    Für die Dauer von The Essence 2010, der Jahresausstellung der Angewandten, übersiedelte die Klasse Kartak in die Ausstellungsräume des Künstlerhauses. Neben täglich druckfrischen Publikationen ermöglichte ein analoges wie digitales Archiv Einsichten in die methodisch vielschichtigen und thematisch visionären Positionen der Klasse. Die Anwesenheit von Studierenden, die während der Ausstellung an persönlichen Projekten arbeiteten, schuff eine offene Laborsituation. Interessierte waren zum Verweilen und zum Dialog eingeladen.

    The Essence 2010
    Exhibition

    For the duration of The Essence 2010, the annual exhibition of the University
    of Applied Arts, the graphic design class of Prof. Oliver Kartak moved to the showrooms of the Künstlerhaus in Vienna. In addition to daily publications fresh from the press, an analogue and digital archive offered insight into the diverse methodologies and visionary themes represented in the class. The presence of students working on class projects and personal projects during
    the exhibitions created an open lab situation. Interested visitors were invited
    to stay and engage in dialogue with the students.

    Show 2010

    07 2010 — 

    Christian Schlager gestaltete sämtliche Medien zur Ankündigung der Show der Modeklasse, die heuer erstmals unter der Leitung von Prof. Bernhard Willhelm stattfand.

    This year Christian Schlager conceived the media design for the »Show Angewandte 10«, which took place for the first time under the new head of the department Bernhard Willhelm.

    The Essence 2010
    Mediengestaltung

    07 2010 — 

    Sämtliche Medien zur Ankündigung der Jahresausstellung der Angewandten, die heuer im Wiener Künstlerhaus von 23.Juni - 18.Juli stattfand, hat wie auch in den letzen Jahren ein StudentInnen Team der Klasse Kartak gestaltet. Neben Plakat, Flyer, Einladung, Banner und dem Infoscreen Video, entwickelten Tobias Egger, Stephan Göschl und Gerhard Jordan auch die Beilage »The Essence 2010« der Wiener Zeitung. Als jährliche Leistungsschau der Angewandten präsentiert die stets Ende Juni stattfindende Ausstellung herausragende Projekte und Arbeiten der einzelnen Klassen.

    The Essence 2010
    Media Design

    Tobias Egger, Stephan Göschl and Gerhard Jordan designed the media to announce »The Essence 2010«, the annual exhibition of the University of Applied Arts Vienna. Besides posters, flyers, invitation cards and an info screen video, the students also designed the supplement The Essence 2010 in the Wiener Zeitung.

    The Essence 2010
    Infoscreen Video

    07 2010 — 

    Video für die Infoscreens der Wiener Linien zur Ankündigung
    der Jahresausstellung im Wiener Künstlerhaus.

      Atelier Tipografic

      07 2010 — 

      Das europäische Design-Kooperationsprojekt Atelier Tipografic lud 34 Design-Studierende aus Holland, Österreich und Rumänien ein, einzeln und in länderübergreifenden Teams zum Thema »Design.Politics.Europe« zu arbeiten. Ende April mündete das Projekt in einer gemeinsamen Exkursion aller Beteiligten nach Wien und Bukarest, der Veröffentlichung aller Arbeiten in Print und Web und in einer Wanderausstellung durch Rumänien, Österreich und die Niederlande. Das von den holländischen Designern Piet Gerards und Hans Bockting ins Leben gerufene Projekt fand heuer bereits zum zweiten Mal statt und wurde in Kooperation mit ua. dem Berufsverband holländischer DesignerInnen (BNO), Grafische Cultuurstichting, der Universität Leiden, Design Austria, der Universität für angewandte Kunst Wien, und der Universität Nationala de Arte in Bukarest realisiert.

      The European design co-operation project Atelier Tipografic invited 34 design students from the Netherlands, Austria and Romania to work on the topic »Design.Politics.Europe«, individually or in international teams. The project
      led to a joint excursion of all participants to Vienna and Bucharest in late April, the presentation of all works in print and on the web and a touring exhibition through Romania, Austria and the Netherlands. The project, which was organised by the Dutch designers Piet Gerards and Hans Bockting, took place for the second time this year and was realised in co-operation with several partners, including the Association of Dutch Designers (BNO), Grafische Cultuurstichting, the University of Leiden, Design Austria, the University of Applied Arts Vienna and the University Nationala de Arte in Bucharest. 

      www.ateliertipografic.eu

      I am 61.260 kcal

      07 2010 — 

      »Das Leben ist ein ständiger Wechsel von Hunger und Sattheit. Essen ist das erste Element aller Wirtschaft, auf dem alle anderen aufbauen.« schreibt Wolf Lotter in seinem Beitrag zum Schwerpunkt »Gegessen wird immer« des Magazins brand eins.
      Hunger - was bedeutet dieses Thema für Studierende? Welche Entwicklungen, Konsequenzen und Zusammenhänge sehen junge DesignerInnen für die Gesell-schaft auf sozialer, lokaler, globaler, urbaner, ländlicher, ökologischer oder wirtschaftlicher Ebene? Im Rahmen der Lehrveranstaltung »Grafik Design Grundlagen« sollte diesen Fragen nachgegangen werden und dazu ein foto- grafisches Statement als Beitrag für eine gemeinsame Publikation konzipiert und umgesetzt werden. Studierende der Klasse Kartak und Klasse Lürzer
      haben dazu humorvolle, ernste und kritische Beiträge erarbeitet, die von
      Jasmin Orthofer und Stephan Göschl zu der Publikation »I am 61.260 kcal« gestaltet wurden.

      »Life is a constant alternation of hunger and satiation. Eating is the first element of any economy on which all other elements are based,« writes Wolf Lotter in his contribution to »Gegessen wird immer«, a feature of brand eins magazine. What do students associate with hunger? Which developments, consequences and connections do young designers identify for our society on
      a social, local, global, urban, rural, ecological or economic level? In the basic graphic design class »Grafik Design Grundlagen«, students were asked to examine these questions and to design and create a photographic statement
      as a contribution for a joint publication. Students of Oliver Kartak’s and
      Walter Lürzer’s classes created humorous, serious and critical contributions for this project, which were compiled the publication »I am 61.260 kcal«by Jasmin Orthofer and Stephan Göschl.

      Black & White

      07 2010 — 

      Die schlicht »Black & White« betitelte Aufgabe der Lehrveranstaltung »Grafik Design Grundlagen« forderte zur Übersetzung der sechs Begriffe Raum-Störung-Rhythmus-Verfremdung-Ambivalenz-Ruhe in die Sprache der Schwarz-Weiß-Fotografie auf. Formal und inhaltlich konnten sich die Studierenden uneingeschränkt mit der Aufgabe auseinandersetzen, die einzige Vorgabe bestand in der Farbgestaltung. Für die Serie »Hausordnung« hat Stephan Göschl die Fassade eines Wohnhauses in der Praterstraße soweit manipuliert, bis jedes einzelne Stichwort seine bildliche Entsprechung fand.

      The assignment of this exercise of the course »Basics in Graphic Design« called »Black & White« was to translate the six terms space-disruption-rhythm-distortion-ambivalence-silence into the language of photography. The briefing allowed for an unrestricted interpretation except for the colour restriction. Stephan Göschls series »House Rules« shows the facade of an apartment building located in the Praterstraße which is manipulated to visualise each of the six terms. 

      Black & White Video
      »Mein Hackbrett«

      07 2010 — 

      Ein Projekt von Gerhard Jordan im Rahmen der Lehrveranstaltung »Grafik Design Grundlagen«.

        Studienreise nach Israel

        06 2010 — 

        Im April reisten wir nach Israel um Tel Aviv und Jerusalem zu besuchen. Auf dem Programm standen neben Sightseeing und Stadterkundungen ua. ein Studiovisit bei dem israelischen Designer David Tartakover, ein Treffen mit Itzik Rennert am Illustrationsdepartment des Shenkar College sowie der Besuch des Design Museums und Israeli Center for Digital Art in Holon. Manche reisten auch nach Ramallah und ans tote Meer.
        Die Studierenden hatten aber auch die Aufgabe die Reise aus ihrem Blickwinkel in verschiedenen Medien zu dokumentieren und Erinnerungsstücke zu sammeln. Die persönlichen Souvenirs und visuellen Reiseberichte wurden schliesslich zu Publikation verarbeitet und bei »The Essence 2010« präsentiert.

        Study trip to Israel

        In April, we travelled to Israel to visit Tel Aviv and Jerusalem. Apart from sightseeing and city tours, our programme also encompassed e.g. a visit to the studio of Israeli designer David Tartakover, a meeting with Itzik Rennert at the illustration department of Shenkar College as well as a tour of the Design Museum and the Israeli Center for Digital Art in Holon. Some of us also travelled to Ramallah and to the Dead Sea. The students were asked to document the trip from their own point of view, using various media, and to collect souvenirs. Their personal keepsakes and visual travel reports were then collected in a publication and presented at »The Essence 2010«.

        Grafist 14
        International Istanbul Graphic Design Week

        04 2010 — 

        Bereits zum zweiten Mal reisten zwei Studierende der Klasse
        nach Istanbul um an der »International Istanbul Graphic Design Week« teilzunehmen. Die Grafist wird seit 1997 jährlich von der Mimar Sinan Fine Arts University in Kooperation mit ICOGRADA und der Turkish Society of Graphic Designers veranstaltet, und lädt zu einem einwöchigen Expertinnen Austausch in die Metropole am Bosporus. Workshops, Seminare und Ausstellungen füllen das Programm mit dem Ziel einen intensiven Austausch über aktuelle Design-
        kriterien und -visionen zwischen internationalen und türkischen Grafik DesignerInnen und StudentInnen anzuregen. Malin Schoenberg und Marie Fegerl produzierten im Zuge ihrer Teilnahme an der Grafist 14 die Publikation »Hömhöröm«, in der die beiden die Eindrücke des Aufenthalts mit Klischees und einem Augenzwinkern zu einem provokativen Märchen verarbeiteten.

        For the second time, two students from the class travelled to Istanbul to participate in the »International Istanbul Graphic Design Week« (Grafist). The Grafist has been organised annually since 1997 by the Mimar Sinan Fine Arts University in co-operation with ICOGRADA and the Turkish Society of Graphic Designers. It offers its participants one week of experts exchange in the metropolis on the Bosphorus. The programme comprises workshops, seminars and exhibitions aiming to encourage an intense exchange about current design criteria and visions between international and Turkish graphic designers and students. In the course of their participation in the Grafist 14, Malin Schoenberg and Marie Fegerl produced the publication »Hömhöröm«, in which they used clichés and irony to create a provocative fairy tale based on their impressions from the visit.

        Diplomas

        Nick Kapros
        »Trachoni«

        08 2010 — 

        Nick Kapros Film erzählt die Geschichte einer Freundschaft, die in den 70er-Jahren auf Zypern begann und durch die politischen Ereignisse vor Ort 1974 auseinander gerissen wurde. Der Protagonist ist 30 Jahre später als Grenzpolizist teil eines Konflikts, den er selbst nicht mehr versteht und hinter dem er nicht mehr steht. Die Arbeit am Diplom begann Nick Kapros als Suche nach der Geschichte seines Vaters und seiner Heimat. Nach zweimonatiger Recherche vor Ort und vielen Gesprächen mit Zyprioten beider Kommunen, kristallisierte sich das Konzept für den Film heraus, der während eines zweiwöchigen Drehs auf Zypern umgesetzt wurde. Nick Kapros ist für Drehbuch, Produktion, Kamera, Regie und Schnitt verantwortlich.

        This film by Nick Kapros tells the story of a friendship which began in the 1970s on Cyprus and was torn apart by the local political events of 1974. 30 years later, the protagonist is a border guard and as such part of a conflict which he himself no longer understands nor supports. Nick Kapros started working on his diploma thesis searching for the story of his father and his home country. After two months of research on location and many discussions with Cypriots from both communities, the concept for the film began to emerge. The film was realised in a two-week shoot on Cyprus. Nick Kapros acted as writer, producer, cameraman, director and editor.

          Eszter Kapitany
          »Subtown«

          06 2010 — 

          Eszter Kapitanys Buch »Subtown« erzählt eine fiktive in der unterirdischen Metrowelt angesiedelte Detektivgeschichte rund um den helden-
          haften aber introvertierten Privatdetektiv Peter Gocchi. In dem inhaltlich und gestalterisch bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Kleinroman mischt sich eine düstere Märchenwelt mit bekannten klassischen Noir-Elementen. In den sieben Kapitel der imaginären Metroreise begegnet Peter Gocchi neben bösartigen kleinen Mäusen vielen seltsamen Gestalten. Die weibliche Hauptrolle übernimmt die Revolutionärin Helga, die das Ziel hat die künstliche Metrowelt von GTA (Global Transit Authority) in die Luft zu sprengen. Das Happy End, wie auch den Rest der von der Jury ausgezeichneten Diplomarbeit, hat Eszter Kapitany sehr detailreich in Mischtechnik illustriert.

          Eszter Kapitany’s book »Subtown« is a work of fiction that tells a detective story set in an underground metro world. The protagonist is a heroic but introverted private detective called Peter Gocchi. The short novel, which
          shows a great attention for detail both in writing and illustration, mixes a sinister fantasy world with classic noir elements. In the seven chapters of the imaginary metro ride, Peter Gocchi meets evil little mice and other strange characters. The female protagonist is Helga, a rebel who is planning to blow
          up the artificial metro world of the GTA (Global Transit Authority). The happy ending, as well as the rest of Eszter Kapitany’s diploma thesis, which received
          a distinction from the jury, are accompanied by mixed technique illustrations that are very rich in detail.

          Patrick Bonato
          »Das Bunte Buch verhaltensgestörter Tiere«

          06 2010 — 

          In Österreich leben 2.070.000 Katzen, 720.000 Hunde, 220.000 Stubenvögel, 580.000 Nager und Kaninchen sowie 4,06 Millionen Aquarien- und Teichfische. Und beinahe ebenso viele Tierhalter. Trotzdem bieten nur 17 Tierpsychologen ihre Dienste an. Wieviele Haustiere deren Hilfe benötigen würden, weiß niemand. Für »Das bunte Buch verhaltensgestörter Tiere« erklärten sich sechs Tierpsychologen aus Österreich und der Schweiz zu
          einem Interview über ihre Arbeit bereit. In seiner mit Auszeichnung
          bestandenen Diplomarbeit hat Patrick Bonato die fünf spannendsten Patientenfälle aufgearbeitet, erklärt und illustriert.

          There are about 2,070,000 cats, 720,000 dogs, 220,000 cage birds, 580,000 rodents and bunnies as well as 4.06 million tank and pond fish in Austria - and almost as many pet owners. Nevertheless, only 17 animal psychologists are offering their services in the country. Nobody knows how many pets could use their help. For a book on abnormal animal behaviour called »Das bunte Buch verhaltensgestörter Tiere«, six animal psychologists from Austria and Switzerland agreed to be interviewed about their work. In his diploma thesis, Patrick Bonato, who graduated with distinction, describes and illustrates the five most interesting patient histories.

          Martin Wunderer
          »Design Award Awards«

          06 2010 — 

          Martin Wunderer beschäftigte sich für sein Diplom mit dem
          Thema Design Awards. Allein im Bereich Grafik Design gibt es mittlerweile
          über hundert Auszeichnungen, deren Bedeutung und Qualität für die Designer-Innen selbst oft schwer zu beurteilen sind. Um sich selbst und anderen Überblick und Orientierung im Awards-Dickicht zu verschaffen, entwickelte Wunderer »Design Award Awards«, einen unabhängigen Wettbewerb, der besonders funktionale oder innovative Bewertungssysteme im Grafik Design auszeichnet.

          For his diploma thesis, Martin Wunderer took a detailed look at design awards. For graphic design alone, there are currently more than one hundred awards and their significance and quality are often difficult to assess for the designers themselves. In order to provide some orientation and guidance in the awards jungle for himself and others, Mr Wunderer developed »Design Award Awards«, an independent contest which confers awards for especially functional or innovative graphic design assessment systems.

          Gudrun Olsen
          »Looking-Glass«

          06 2010 — 

          Gudrun Olsens Diplomarbeit »Looking-Glass« ist ein subjektives Wien Portrait, das den Blick auf die Fenster der Stadt lenkt. Entlang einer geraden, quer durch den Stadtplan gezogenen Linie hat Gudrun Olsen Wien
          vom westlichen bis zum östlichen Stadtrand durchwandert. Ziel der Exkursion: In vorher festgelegten, gleichmäßigen Abständen Privatfenster zu zeichnen. Gudrun Olsen konzentriert so den Blick auf ein Detail der Stadt, in dem sich öffentliches wie privates Leben spiegelt. Die Ergebnisse ihrer Wien Erkundung präsentiert Gudrun Olsen in dem Buch »Looking Glass« als Serie von 45 detaillierten Zeichnungen.

          Gudrun Olsen’s diploma thesis »Looking-Glass« is a subjective portrait of Vienna, which focuses on the windows of the city. Gudrun Olsen walked through Vienna from its western to its eastern outskirts along a straight
          line drawn across the city map. The objective of the tour was to produce drawings of private windows in pre-fixed regular intervals. Gudrun Olsen thereby focuses on a detail of the city that reflects both public and private life. In the book »Looking-Glass«, Gudrun Olsen presents the results of her exploration of Vienna in a series of 45 detailed drawings.

          Annika Rytterhag
          »Thrombophilia«

          01 2010 — 

          Mit dem Ziel ein erhöhtes Bewusstsein für die Risiken und Auswirkungen venöser Thrombosen zu schaffen, hat Annika Rytterhag im Rahmen ihrer Diplomarbeit eine Website zum Thema Thrombophilia konzipiert. Thrombophilia ist ein Sammelbegriff für mehrere häufig vorkommende genetische Defekte, die das Risiko venöse Thrombosen zu bilden erhöhen. Mittels persönlicher Erzählungen von Betroffenen und inszenierten Familienfotos präsentiert Annika Rytterhags Website ein vielschichtiges Portrait dieser Krankheit. Das von den Protagonistinnen getragene Kostüm zeigt die Risikozonen und stellt die Alltäglichkeit der abgebildeten Situationen durch die visuelle Anwesenheit der Krankheit in Frage.

          Thrombophilia is an umbrella term covering a wide range of abnormalities which substantially increase the risk for blood clots. It is estimated to be between 3 and 10 times as common as haemophilia, the bleeding sickness, yet thrombophilia remains unknown in comparison. For over 20 years there has been an ongoing international debate about whether or not obligatory screening for thrombophilia should be established, sadly this debate has so far remained fruitless. The overall objective of the project is to impart knowledge and raise awareness about thrombophilia. To avoid such barriers as language, time and place a website was chosen to transport the message. The visitors of this website are introduced to the subject through personal stories, which are further enhanced through family portraits. In order to make the illness visible in these photographs, a knitted costume depicting the risk zones was created and worn by the affected persons.

          Vedran Pilipovic
          »Chronomyth«

          01 2010 — 

          Für sein Diplom startete Vedran Pilipovic ein typografisches Experiment: Unter der Bezeichnung Chronomyth entwickelte er abstrakte typografische Zeichensysteme, Videofonts, die literarische Texte auf Basis
          ihrer inner- und zwischentextlichen Strukturen und Verweise in eine rhythmische Visualität übersetzen. Zur Veranschaulichung produzierte Vederan Pilipovic vier unterschiedliche abstrakte Animationen, die literarische Werke wie zB. 100 Jahre Einsamkeit von Gabriel García Márquez oder The Sound and the Fury von William Faulkner einer strukturellen Visualisierung unterziehen.

          For his diploma, Vedran Pilipovic launched a typographic experiment: under the name Chronomyth, he developed abstract typographic sign systems, i.e. video fonts that translate literary texts into rhythmic visuality based on their intra- and intertextual structures and references. For demonstration purposes, Vedran Pilipovic created four different abstract animations that allow for a structural visualisation of literary works, such as 100 Years of Solitude by Gabriel García Márquez or The Sound and the Fury by William Faulkner.

          Videos
          »Chronomyth«

          01 2010 — 

          by Vedran Pilipovic

            Leonie Lawniczak
            »Standby-Bye«

            01 2010 — 

            Stets zu Diensten und allzeit bereit – das ist Standby.
            Leonie Lawniczak nimmt in ihrer Diplomarbeit den Energieverbrauch
            von Geräten im Standby Modus kritisch unter die Lupe, und entlarvt den vermeintlichen Ruhezustand als unterschätzten Energieschlucker – 10%
            des Jahresstromverbrauchs gehen auf Standby-Kosten. Ein Impuls-Videoclip und eine Webpage, auf der man sich seinen persönlichen Standby Verbrauch ausrechnen kann, sollen das kritische Bewusstsein der KonsumentInnen schärfen, und dazu motivieren Druck auf Hersteller und Händler auszuüben.

            Always prepared and at your service – that is the concept of standby. In her diploma thesis, Leonie Lawniczak conducts a critical investigation of the energy consumption of electrical devices in standby mode and exposes the presumed resting state as a frequently underestimated waste of energy – 10 per cent of annual electricity consumption is due to standby. An informative video clip and a website enabling users to calculate their personal standby consumption are intended to encourage critical awareness among consumers and motivate them to increase the pressure on electronics makers and retailers.

            Video
            »Standby-Bye«

            01 2010 — 

            by Leonie Lawniczak

              Karin Freinhofer
              »Ich und mein Planet«

              01 2010 — 

              Karin Freinhofers Social Design Projekt »Ich und mein Planet«
              zielt auf die Auseinandersetzung mit globalen umwelt- und sozialpolitischen Themen wie z.B. Armut, Klimawandel, Überbevölkerung etc. ab. »Ich und
              mein Planet« arbeitet mit Workshops direkt an den Schulen, um möglichst viele Kinder – aber auch deren Familien - aus unterschiedlichen sozialen Schichten zu erreichen. Die inhaltliche und gestalterische Auseinandersetzung mit den großen Problemen unserer Zeit soll es Schulkindern ermöglichen, bewusstere Entscheidungen zu treffen und als Teil eines großen und komplexen Systems aktiv zu werden. Ziel des Projekts ist Schulkinder umfassend zu informieren, zur Diskussion anzuregen und ihnen dabei zu helfen, aktive und verantwortungsvolle Mitglieder der Gesellschaft zu sein.

              Karin Freinhofer’s social design project »Ich und mein Planet« aims at raising awareness for global environmental and socio-political issues, such as poverty, climate change, overpopulation, etc. Through workshops at schools, »Ich und mein Planet« tries to reach as many children as possible – as well as their families – from various social backgrounds. Dealing with the big problems of our times on a factual and creative level is intended to help pupils make more conscious decisions and act as part of a big and complex system. The objectives of the project are providing comprehensive information for pupils, encouraging debate and helping the participants be active and responsible members of society.

              Guests

              Tal Adler
              »Israel and the wall«

              11 2008 — 

              Anlässlich des Themas »Mauern«, das beim Schwerpunkt »Story Telling und Animation« zur Wahl stand, besuchte Tal Adler die Klasse um über den Sperrwall zwischen Israel und Palästina anhand persönlicher Erfahrungen und politischer Hintergründe zu berichten.
              Tal Adler ist israelischer Künstler, Aktivist und Kurator und lebt in Tel Aviv und Wien.

              Working on the subject of “Walls”, one of the thematic options available in “Storytelling and Animation”, Tal Adler visited the Kartak class to talk about the Security Wall between Israel and Palestine sharing his personal experiences and shedding light on the political background. Tal Adler is an Israeli artist, activist and curator living in Tel Aviv and Vienna.

              www.itemz.org

              »Why Publish?«
              Workshop mit
              Urs Lehni und Stefan Marx

              10 2008 — 

              Der Workshop »Why Publish?« von Urs Lehni und Stefan Marx beschäftigte sich mit dem Phänomen des »Independent Publishing«. Inhalt, Gestaltung, Produktion und Distribution werden hier durch Motivation des autonomen Publizierens und dem Do-It-Yourself-Gedanken gemeistert. Im Rahmen eines dreitägigen Workshops entstand auf Basis des Themas »Interview« eine kollektive Publikation, die ein Kapitel pro StudentIn umfasst, und mit dem Fotokopierer der Klasse produziert wurde.

              »Why Publish?«
              Workshop with Urs Lehni and Stefan Marx

              The workshop »Why Publish?«, conducted by Urs Lehni and Stefan Marx, deals with the phenomenon of »independent publishing«. Here content, design, production and distribution are kept going and mastered through the motivation of autonomous publishing and the idea of DIY. In the frame of a three day workshop a collective publication based on the subject “interview” came into being, where each student was responsible for one chapter and which was produced with the Xerox machine of the class.

              www.lehni-trueb.ch/ www.livincompany.de

              Stefan Sagmeister
              »Dinge, die ich bisher
              im Leben gelernt habe«

              07 2008 — 

              Stefan Sagmeister, Angewandten Absolvent und Grafik Design Ikone, kehrte erstmals an seine Ausbildungsstätte zurück, um einen Vortrag über »Dinge, die ich bisher im Leben gelernt habe« zu halten.
              Zur Ankündigung seines Besuchs fiel die Wahl auf Patrick Bonatos humorvollen Plakatentwurf, der auf das Image Sagmeisters als Design-Guru Bezug nimmt, und sich an der Ästhetik von Abenteuer- und Erkenntnisreisepostern bedient. Weitere Plakatentwürfe wurden im Zuge des Vortrags im DG ausgestellt, und vom Guru persönlich unter die Lupe genommen.

              Stefan Sagmeister
              »Things I’ve learned
              in my life so far«

              Stefan Sagmeister, alumnus of the Angewandte and already a cult designer, returned to his former training institution for the very first time to hold a lecture on "Things I’ve learned in my life so far". Patrick Bonato’s humorous design was picked for the poster announcing this event. It refers to Sagmeister’s image as a guru of design and employs the esthetics of posters for spiritual and adventure trips. Further poster contributions were exhibited on the attic –and were scrutinized by the guru himself.

              www.sagmeister.com

              Info

              Preise Awards

              2010

              • Nominierung, Joseph Binder Award 2010
                Stiegl’s Braukunst Edition 2010 »HeimART«
                6 Beer Labels
                Tobias Egger: Austria est imperatrix omnis universi
                Tobias Egger: Der Bier ruft
                David Pollmann: Steagle
                Agnes Steiner: Würstelstand
                Jens Dan Johansen: The Obvious
                Marc Damm: I am foam Austria

              • Winners, Stiegl’s Braukunst Edition 2010 »Lebenslust«
                5 Beer Labels
                Elsa Bachmeyer: Fotoautomat
                Marie-Christine Schmid: Sternzeichen Stiegl
                Pia Scharler: Braces-Smile
                Regina Tschurtschenthaler: Gaumenfreuden
                Regina Tschurtschenthaler: Stiegl, Freude, Eierkuchen

              • Nominierung, Warsaw Poster Biennale
                Laurenz Feinig, Katarina Soskic: Vortrag Susanne Dechant, Gudrun Olsen: Show 08

              2009

              • 100 Beste Plakate Deutschland, Österreich, Schweiz 2009
                Agnes Steiner: Vortrag Grafisches Büro / Poster
              • 2. Place, International Design Competition, Hebrew University Jerusalem 2009
                Marc Damm: Unity / Poster
              • Languages through lenses, Prix Europa Festival,
                Berlin 2009

                Yanyan Li: Voice Print / Video
              • Nominierung, Illustrative 09, Berlin 2009
                Anna Kasnyik: Secondhand Stories / Book
              • European NEU/NOW Festival, Vilinius 2009
                Gerd Haselsteiner: youmewe / Social Website
                Anna Nora Szilit: Tel Aviv Yafo – Once Upon A Time Today / Book
              • 3. Place, Ursula Blickle Videopreis, Österreich 2009
                Tobias Werkner: Maschinerie / Animation
              • Winners, Stiegl’s Braukunst Edition 2009 »Born to be wild«
                5 Beer Labels
                Tobias Egger: Brandfördernd
                Gudrun Olsen/ Martin Wunderer : Horse Tiger
                Paul Regl : Bier Guitar
                Max Schaffer : Stiegls Waldwild
                Martin Wunderer: Highway to Helles

              • Winners, Stiegl’s Braukunst Edition 2009/10 »HeimART«
                6 Beer Labels:
                Tobias Egger: Austria est imperatrix omnis universi
                Tobias Egger: Der Bier ruft
                David Pollmann: Steagle
                Agnes Steiner: Würstelstand
                Jens Dan Johansen: The Obvious
                Marc Damm: I am foam Austria

              • Award Package Design 2009, Creative Club Austria
                Stiegl’s Braukunst Edition 2008
                »Fussball Europameisterschaft« / Beer Labels
                Christoph Blocher: Kroatien »Maximale«,
                Philipp Samhaber: Schweiz »Confederatio Ovis de Helvetica«, Astrid Seme: Österreich »Verlieren_Druck«

              2008

              • 100 Beste Plakate Deutschland, Österreich, Schweiz 2008 Markus Riedler: Gleich ist nicht gleich gleich / Lebenshilfe Berlin / Poster
              • 1. Place, Anders in Gesellschaft, Plakatwettbewerb der Lebenshilfe Berlin
                Laurenz Feinig: Normal-Idiot / Poster
              • 3. Place, Anders in Gesellschaft, Plakatwettbewerb der Lebenshilfe Berlin
                Markus Riedler: Gleich ist nicht gleich gleich / Poster
              • 1. Place, Österreichauswahl Unesco Logo Wettbewerb Laurenz Feinig / Logo
              • 2. Place, Österreichauswahl Unesco Logo Wettbewerb Christoph Blocher / Logo

              ABSOLVENT/INNEN

              • 100 Beste Plakate Deutschland, Österreich, Schweiz 2007 Käthe Ivansich, Elia Sarraffan: Ruedi Baur: Macht Design glücklich? / Poster

              • Winner, red dot design award 2008
                Angelika Rattay: Gebrauchsinformation für den Planeten Erde

              • Winner, European Design Award, Stockholm 2008
                Angelika Rattay: Gebrauchsinformation für den Planeten Erde

              • Auszeichnung ADC Deutschland 2008
                Christof Nardin: Beyond Graphic Design / Book

              • Auszeichnung TDC New York 2008
                Christof Nardin: Beyond Graphic Design / Book

              • Emballissimo, Auszeichnung Wien 2008
                Christof Nardin: Beyond Graphic Design / Book

              • Gold IF Award , Hannover 2008
                Christof Nardin: Beyond Graphic Design / Book

              • Joseph Binder Award, Wien 2008
                Christof Nardin: Beyond Graphic Design / Book

              Kontakt Contact

              Universität für angewandte Kunst
              Institut für Design
              Klasse für Grafik Design / Prof. Oliver Kartak
              Oskar Kokoschka Platz 2
              1010 Wien
              Österreich
              T 0043.1.711332441
              F 0043.1.711332449
              mail@klassekartak.com

              Öffentlichkeitsarbeit und Sekretariat:
              Mitra Kazerani
              mitra.kazerani@klassekartak.com

              Lehrende Teachers

              Erwin Bauer: email / website

              Kari Bauer: email

              Sabine Dreher: email / website

              Stefan Fuhrer: email / website

              Wolfgang Haspinger: email

              Oliver Kartak

              Elisabeth Kopf: email / website

              Katharina Uschan: email

              Christoph Abbrederis: email / website

              Mission Statement

              Konzeptionelles Denken und inhaltliche Recherche, Bewusstseinsbildung für globale Zusammenhänge, Ausbildung persönlicher Verantwortlichkeit für die Gestaltung unserer Umwelt. Auf dieser Basis Arbeiten für Print und elektronische / digitale Medien, Brand Design, Illustration und Animation, Fotografie und zeitbasierte Medien, Typografie und Druckgrafik, Sound Design.

              Conceptional Thinking and topic research, global awareness, personal responsibility for the design of our environment. On that intellectual basis work for print and electronic media, brand design, illustration and animation, photography and time based media, typography and graphic print, sound design.

              Bewerbung Application

              Zulassungsprüfung:
              Mappenabgabe Grafik Design
              22. - 24. Sept. 2010 9:00-12:00 Uhr
              Klasse für Grafik Design,
              Altbau, Dachgeschoss

              Zweiter Teil der Prüfung:
              27. Sept. - 1. Okt. 2010
              Erster Tag des Studiums: 4. Oktober 2010

              Open House:
              28.Jänner 2010

              Entrance examination:
              Portfolio deadline Class for Graphic Design:
              Sep 22 - 24 2010 9:00-12:00
              Class for Graphic Design, old building, top floor

              Second stage of entrance examination:
              Sep 27 - Oct 1 2010
              First day of term:
              Oct 4 2010

              Open House:
              Jan 28 2010

              F.A.Q.

              1. Welche Schwerpunkte werden in der Ausbildung gesetzt? What does the programme focus on?

              Konzeptionelles Denken und inhaltliche Recherche, Bewusstseinsbildung für globale Zusammenhänge, Ausbildung persönlicher Verantwortlichkeit für die Gestaltung unserer Umwelt. Auf dieser Basis Arbeiten für Print und digitale Medien, Brand Design, Illustration und Animation, Fotografie und zeitbasierte Medien, Typografie und Druckgrafik, Sound Design. Workshops und Vorträge nationaler und internationaler Experten verschiedener Disziplinen bereichern das Studium auf handwerklicher, gestalterischer und intellektueller Ebene.

              Conceptual thinking, content-related research, fostering an awareness of the global context, and encouraging a sense of personal responsibility for designing our environment. Building on these principles, the focus lies on work in print, digital media, brand design, illustration, animation, photo-graphy, typography, printing, sound design and contemporary media. Workshops and lectures by national and international experts in various fields enrich the course creatively, technically and intellectually.

              2. Wie kann ich mir die Arbeit in der Klasse vorstellen? How does the class work?

              Die Klasse mit ihrer kompletten Infrastruktur steht den Studierenden 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr offen. Du kannst meist selbst entscheiden, mit welchen Mitteln du deinen Ideen Gestalt gibst. Der Fortschritt und Erfolg deiner Arbeiten liegt in deiner Hand.

              The class and its entire infrastructure is available to students 24 hours a day, 365 days a week. The specific media you use to give shape to your ideas is up to you, as is the progress and success of your work.

              3. Was wird von mir gefordert? What is expected from me?

              Langfristiges Engagement, Begeisterungsfähigkeit, Lust am Arbeiten.

              Long-term dedication, enthusiasm, and a love for creative work.

              4. Welche Lehrveranstaltungen werden angeboten? What kind of courses are offered within the programme?

              Kern des Studiums ist das zentrale künstlerische Fach Grafik Design, kurz zkF. Hier werden am Anfang des Semesters gestellte Themen in kleinen projektorientierten Teams oder Individuell bearbeitet.
              In den letzten Jahren waren das z.B. Kurzfilme (Story Telling und Animation), Wettbewerbe (für Lebenshilfe Berlin, Stiegl, Unesco etc.) und Projekte (The Essence Ausstellungsmedien und Ausstellungsbeitrag; Mediendesign Angewandte, Fashionshow Modeklasse), aber auch freie Arbeiten (Kommunikationsguerilla) und Workshops (Oded Ezer, Bernd Preiml etc.). Weitere Lehrveranstaltungen des Studienplans sind unter anderem Einführung in die Geschichte und Theorie des Designs, Kunstgeschichte, Technologien der Fotografie, künstlerische und technische Grundlagen der Kameraarbeit und Video-produktion.

              The course of study centers around the „zentrales künstlerisches Fach graphic design“, zkF for short, where the projects which are set at the beginning of the semester are worked on individually or in groups. In the past, this has included short films (Story Telling and Animation), competitions (for Lebenshilfe Berlin, Stiegl, Unesco etc.) and various projects (The Essence, exhibition media and exhibits; Mediadesign Angewandte, Fashionshow 2008), as well as topic-based projects (Communication Guerilla) and workshops (Oded Ezer, Bernd Preiml, etc.). Further courses include, for example, an Introduction to the History and Theory of Design, Art History, Technical Aspects of Photography, Creative and Technical Basics of Camerawork and Video Production.

              5. Wer kann sich in der Klasse bewerben? Who can apply?

              Personen, die das 17. Lebensjahr vollendet haben mit Bildungsnachweis (Vorlage von z.B.Reifezeugnis, Abschluss einer BHS, Lehrabschlusszeugnis und ähnliches).

              If you are at least 18 years old and have completed basic education (i.e. high school diploma, completed apprenticeship...) you can apply.

              6. Wie läuft die Bewerbung ab? How does the application process work?

              Die Bewerbung besteht aus drei Teilen. Der erste Teil ist die Einreichung einer Mappe. Bei bestandener Mappenprüfung folgt die praktische Prüfung und ein persönliches Gespräch. Da der Ablauf von Jahr zu Jahr variiert, erfährst du Genaueres bei der Mappenabgabe.

              There are 3 stages. First you hand in your portfolio. If it is accepted you’ll be invited to the practical exam and an interview. As the process varies from year to year, the details will be made known when you hand in your portfolio.

              7.Was will die Prüfungskommission in deiner Mappe sehen? What does the jury want to see in your portfolio?

              Die Antwort ist: Was willst du zeigen? Wo liegen deine Stärken? Womit willst du überzeugen? Oberflächliche Stilübungen und inhaltslose Fleißaufgaben sind nicht gern gesehen. Überzeugen kannst du mit: Substanz, eigenständigen, kreativen Arbeiten, durchdachten Serien, stimmigen Konzepten, innovativen Ideen... Alles ist erlaubt – Zweidimensionales, Dreidimensionales, Illustratives, Zeichnerisches, Foto- und Typografisches sowie Filme und Webseiten. Und nicht vergessen – „Weniger ist mehr!“

              The answer is: What do you want to show? What are your strengths? How can you best demonstrate your creative abilities? Superficial exercises in style, lacking in content, for example, would not be well received. What would be welcome is anything with substance, original and creative work, well-thought-through, solid concepts, innovative ideas... Everything is allowed - for example 2D, 3D, illustrations, drawings, photographic and typographic work, as well as films and websites. And don’t forget - less is more.

              8. Gibt es die Möglichkeit meine Mappe vorab mit jemandem zu besprechen? Is there a possibility to discuss my portfolio with someone beforehand?

              Am besten zwischen 9.00-12.00 Uhr im Büro anrufen und einen Termin geben lassen. Darüberhinaus hast du beim Open House die Möglichkeit, mit Lehrenden und Studierenden in Kontakt zu treten, und dir weitere Infos einzuholen.

              Yes. The best way is to call the office and make an appointment. Additionally you can speak with teachers and students at the Open House and get more information.

              9.Was mache ich mit meiner fertigen Mappe? What do I do with my finished portfolio?

              Bei der Mappenabgabe erhältst du eine Information, auf der der weitere Ablauf erklärt wird, unter anderem wie du erfährst, ob du zum zweiten Teil der Aufnahmsprüfung zugelassen bist.

              When you give in your portfolio, you will receive an information sheet about the next steps, including how to find out if you have been accepted to the second part of the selection process.

              10. Wie viele Bewerbungen gibt es jedes Jahr?How many applicants are there every year?

              Die Anzahl der Bewerbungen variiert zwischen 120 und 170, davon werden im Schnitt 20-30 zur Prüfung zugelassen. Aufgenommen werden zwischen 5 und 10 BewerberInnen.

              The number of applicants varies between 120 and 170, of which on average 20-30 are selected for the second part of the process. Between 5 and 10 applicants are finally accepted.

              11. Wie läuft die Aufnahmsprüfung ab? How does the entrance exam procedure work?

              Am ersten und zweiten Tag werden Aufgaben gestellt, die du mit Mitteln deiner Wahl erarbeiten sollst. Materialien wie Papier und Stifte oder auch dein Laptop sind selbst mitzubringen. Am letzten Tag gibt es noch ein persönliches Gespräch/Präsentation.

              On the first and second days the assignments are given, which you complete with the media of your choice. You will need to bring your own materials, such as paper, pens, laptop, or anything else you may need. On the third day there is an interview/presentation.